Sonnentier Photography | „Welche Kamera hast Du eigentlich?“
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„Welche Kamera hast Du eigentlich?“

„Welche Kamera hast Du eigentlich?“

Das ist wohl eine der häufigsten Fragen. Sowohl von meinen Kunden bei unseren Shootings. Als auch von Kollegen oder Hobbyfotografen. Und weil ich inzwischen auch öfter per E-Mail oder auf Facebook per PN gefragt werde, ist es einfach mal Zeit für eine ausführliche Antwort in meinem Blog. Heute bekommt Ihr also einen Einblick in meine Kameratasche. Und ich erzähle euch, womit ich angefangen habe – und vor allem: Warum ich manche Dinge noch habe, andere aber nicht schnell genug wieder loswerden konnte 😉 Los geht’s:

Kamera: Canon 7D Mark II

Keine Vollformat, wie viele immer denken. Für die 7D II spricht für mich das absolut geniale Autofokussystem. Und auch mit ihr kann ich locker bis ISO800 – wenn nötig sogar bis ISO1600 – fotografieren, ohne dass ich Bauchschmerzen bekomme. Noch bin ich mehr als nur zufrieden mit der Leistung und ich werde sicher noch eine ganze Weile mit ihr fotografieren.

Ein paar Bilder, die mit der 7D II entstanden sind – und die ein wenig ahnen lassen, wie gut der Autofokus sitzt:

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Angefangen hatte ich mit der 350D, die ich gebraucht ge- und vor allem ganz schnell wieder verkauft habe 😉 Mit ihr wurde ich nicht wirklich warm. Danach kam die 40D, mit der ich einige Zeit sehr zufrieden gewesen bin. Und mit der ich alles gelernt habe, was wichtig war 🙂 Mit den gestiegenen Ansprüchen für meine Kunden-Shootings hat die Leistung dann aber irgendwann einfach nicht mehr ausgereicht.

 

Objektiv: Canon EF 70-200 2.8 L USM

Die Standard-Brennweite für Tierfotografen 😉 Fast immer mein Objektiv der Wahl, wenn es um Action geht, ich Veranstaltungen begleite und manchmal auch für Portraits, für die ich gerne die Möglichkeiten der Komprimierung nutze. Ich nutze das Objektiv ohne Bildstabilisator, werde aber (vor allem wegen der Portraits) sicher irgendwann auf die Variante mit IS umsteigen.

Mit diesem Objektiv sind u.a. diese Bilder entstanden:

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Angefangen habe ich mit dem EF-S 55-250mm. Was allerdings max. im Hobbybereich nutzbar ist. Zu langsam, keine gute Abbildungsleistung und auch durch die kleine Blende keine schönen Freistellungsmöglichkeiten. Danach kam das 70-200 4 L USM, mit dem ich wahnsinnig zufrieden war! Lediglich für die Pferdefotografie hat die Blende von 4 oft nicht ausgereicht für meine persönliche Vorstellung.

 

Objektiv: Canon EF 135mm 2.0 L 

Mein Schatz ♥ 😀 Ich liebe dieses Objektiv einfach! Kein anderes erzielt so eine Bildwirkung und da mein Schwerpunkt def. bei Portraits liegt, ist es mein meist genutztes Objektiv. Die Bilder, die mit ihm entstanden sind, sprechen wohl auch für sich selbst:

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Der Vorgänger war das Canon EF 85mm 1.8 USM. Mit dem habe ich lange meine Portraits fotografiert und war im Großen und Ganzen sehr zufrieden (vor allem hat das Objektiv ein wirklich gutes Preis- Leistungsverhältnis). Das ist eine absolute Empfehlung für Hobbyfotografen oder wenn man ein wenig auf’s Budget achten muss. Umgestiegen bin ich, weil es sich bei Gegenlicht teilweise sehr schwer tut und ich bei der Nachbearbeitung oft mit extremen chromatischen Aberrationen zu kämpfen hatte.

 

Objektiv: Sigma 35mm 1.4 ART

Das 35mm Objektiv nutze ich für 2 Arten von Bildern: Bilder von „oben“. Und Bilder, bei denen ich relativ viel von der Umgebung zeigen möchte. Ich hatte lange überlegt, ob ich diese Brennweite überhaupt brauche. Inzwischen würde ich das Objektiv nicht mehr hergeben. Und: Es ist eindeutig das schärfste Objektiv in meiner Tasche 🙂

Beispiele mit 35mm:

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Vorher hatte ich sowohl das Sigma 17-50 2.8 als auch das Canon EF 50mm 1.8. Das Sigma hat natürlich einen flexibleren Brennweiten-Bereich und das 50mm ist eine ganz andere Brennweite. Allerdings habe ich beide nicht mehr benutzt, nachdem das 35mm eingezogen ist 😉 Das EF 50mm 1.8 ist aber von mir immer eine Kaufempfehlung, vor allem, wenn Anfänger bei mir einen Workshop besuchen und sich weiter mit Portraits auseinandersetzen wollen. Mit dem Objektiv kann man tolle Ergebnisse erzielen, mit Schärfe und Unschärfe spielen – und mit ca. 100 EUR Anschaffungspreis macht man def. nichts falsch 🙂

 

Zubehör: Im Laufe der Zeit sammelt sich auch einiges an Zubehör an. Stativ, externer Blitz, Funkauslöser, div. Speicherkarten etc. etc. Da ich das meiste davon so gut wie nie nutze, zähle ich es an dieser Stelle nicht einzeln auf.

 

Ihr seht also: So wahnsinnig voll ist meine Tasche gar nicht 😉 Mit meinen 3 Objektiven habe ich alles abgedeckt, was ich für meine Shootings brauche.

 


 

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2 Comments
  • Diana V.
    Posted at 12:51h, 12 Oktober Antworten

    Hallo Liebes 🙂

    Darf ich noch fragen wie du die Objektive mitnimmst?
    Ich habe die passende Tasche leider noch nicht gefunden.

    Lieber Gruss
    Diana

    • Sonnentier
      Posted at 08:10h, 13 Oktober Antworten

      Aber klar darfst Du 🙂 Derzeit habe ich noch einen ganz normalen Standard-Rucksack, den ich mir vor Jahren mal bei Amazon gekauft habe. Allerdings geht der Reissverschluss langsam kaputt und die Polsterungen in den Trägern sind nicht mehr gut. Und über die Neuanschaffung bin ich mir noch nicht so ganz einig. Definitiv wird es eine Tasche oder ein Rucksack von Compagnon. Ich finde die Taschen aus Waxed Canvas ziemlich toll – und auch robust genug für all den Dreck und den Schlamm, in dem ich oft so rumliege 😉 Dafür ist ein Rucksack angenehmer zu tragen… Die passende Tasche zu finden scheint immer schwer zu sein…

      Es gibt einen Blog vom Taschenfreak (http://taschenfreak.de/blog/) – sehr zu empfehlen, wenn man auf der Suche ist 🙂

      Liebe Grüße
      Nadine

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